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FAQ
Behauptungen - Richtigstellung
Häufige Fragen
In elektrischen Schaltungen für Hoch- und Mittelspannung wird SEIT DEN 1960ER JAHREN ein extrem gut isolierendes, aber leider auch extrem klimawirksames Gas namens SF6 oder auch Schwefelhexafluorid genutzt. Windkraftanlagen sind EIN Einsatzgebiet für solche Schaltungen, das Gas findet sich aber auch in jedem anderen Kraftwerk, in Umspannwerken, in Trafos, Hochspannungsrohrleitern, Teilchenbeschleunigern, Röntgenanlagen und Radarsystemen.
Solange sich das Gas in den gekapselten Schaltungen befindet, wirkt es sich nicht auf das Klima aus. Und dort verbleibt es in aller Regel auch, denn sobald nennenswerte Mengen des Gases aus der Schaltung austreten sollten, ist der isolierende Effekt dahin.
Es gibt strenge Vorschriften, wie mit dem Gas bei der Entsorgung solcher Schaltungen vorgegangen werden muss damit ein Entweichen des Gases in die Umwelt verhindert und es im Idealfall sogar recycelt wird. Aber woher kommt dann das ganze SF6-Gas in unserer Atmosphäre? Leider sind nicht alle Einsatzgebiete so strengen Entsorgungsvorschriften unterworfen, so konnten in der Vergangenheit Schallschutzfenster, bei denen sich das Gas zwischen den Scheiben befindet, einfach so auf die Müllkippe entsorgt werden, wobei das Gas komplett entweicht und so 75% der SF6-Gesamtemissionen in Deutschland ausmachte.
Es gibt nicht nur dutzende von Anwendungen mit diesem Gas, Windkraft scheint zudem auch noch eine derjenigen zu sein, die am klimaschonendsten damit umgehen, denn grundsätzlich gingen die SF6-Emissionen für alle elektrische Schaltungen in den letzten 20 Jahren stark zurück.
Windenergie wird wieder einmal an etwas aufgehängt, was anderweitig tausendfach vorkommt und bisher niemanden interessiert hat (Analog zu Infraschall, toten Tieren und Recycling von Faserverbundstoffen etc.)
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